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Abschnitt aus Netzwerktechnik-Grundlagen

  • ein Netzwerk besteht aus mehreren miteinander verbundenen Geräten
  • Server: zentrale Computer, die anderen Geräten ihre Dienste (Mails, Websites, …) anbieten
  • Clients: Computer, die die Server-Dienste benutzen
  • Aufgaben: Daten-Austausch, gemeinsame Nutzung von Ressourcen und Geräten
  • Arten: lokale Netzwerke (LAN, WLAN, …) und weltweite Netze (WAN, VPN, …)
  • Peer to peer Netzwerk (ohne Server): jeder Rechner ist mit anderem verbunden und teilt sich die Ressourcen; schnell und günstig aber keine zentrale Sicherung
  • Client Server Netzwerk: Daten auf zentralem Server gesichert, Client bedient sich am Server; hohe Datensicherheit

Vorteile

  • gemeinsame Ressourcen-Nutzung z.B. Daten, Software, Drucker, Internetzugang, …
  • elektronische Kommunikation z.B. E-Mail, Chat, VoIP, …
  • schneller Datenaustausch
  • Sicherheit, Kontrolle, Administration

Nachteile

  • empfindlich für Angriffe von Außen
  • Auslastungsprobleme
  • empfindlich bei Ausfall von zentralen Komponenten
  • schnelle Verbreitung von Störprogrammen wie Viren, Trojaner, …
  • Installationsaufwand

Begriffserklärungen

WLAN/WiFi (kabelloses lokales Funknetz)

  • ermöglicht mehreren Benutzern die Anbindung an ein kabelgebundenes Netzwerk über einen Router (Backbone-Netzwerk)
  • Vorteile: schnell zu installieren, große Reichweite, kostengünstig
  • Nachteile: Bandbreite wird auf Nutzern aufgeteilt, Authentifizierung nötig
  • Standards sind z.B. 802.11b -> 11 Mbit/s oder 802.11g -> 54 Mbit/s

Firewall

  • auf deutsch: “Brandmauer”
  • stellt eine kontrollierte Verbindung zwischen zwei Netzen her
  • überwacht den “durchfließenden” Datenverkehr
  • erlaubt/verweigert die Übermittlung von Datenpaketen anhand bestimmter Regeln
  • Regeln setzen sich zusammen aus: Absender- und Ziel-IP-Adresse, Netzwerkprotokoll, Port-Nummer, Aktion und Loggen

Computernetzwerke: Von den Grundlagen zur Funktion und Anwendung (Gebundene Ausgabe)
von Rüdiger Schreiner

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4.5 von 5 Sternen